[Thema] Push & Pull? Wohin mit dem Radiator? Lüfter & Radiator richtig verbauen!


  • Quelle: Push & Pull? Wohin mit dem Radiator? Lüfter & Radiator richtig verbauen!

  • Also dann, meine Aufgabe, das Kritisieren und Ergänzen:


    Die richtige Einbauweise von Lüftern bzw. deren Ausrichtung wird zum guten teil auch von Airflow des Gehäuses bestimmt. Je nach Drehzahl kann das sogar variieren, so ist bei wirklich niedriger Drehzahl All-in eigentlich immer besser, selbst wenn man nur einen ausblasenden Lüfter hat. Bei höheren Drehzahlen allerdings kann sich das wieder ändern und durch einen Radi rein und durch den anderen raus kann wieder besser werden. Dabei kommt es auch auf die Bauweise von Radiatoren an, mit ein Grund, warum in der Regel dünne Radiatoren empfohlen werden. Hat man diese dünnen, ist die Leistung im niedrigen Drehzahlbereich besser als bei dicken Radiatoren, die mehr Widerstand bieten. Bei steigender Drehzahl jedoch wendet sich das Blatt und die dickeren Radiatoren beginnen sich von den dünnen abzusetzen, einfach weil die Lüfter bei höheren Drehzahlen mehr Druck aufbringen und so mehr Luft durch den Radiator fördern können. Selbiges hat man im Gehäuse. Hat man beispielsweise zwei dünne Radiatoren, ist das bei höheren Drehzahlen gleich wie ein dicker Radiator mit Push-Pull bei gleicher Finnendichte. Woran liegt das?


    Strömt Luft durch den Radiatoren, nimmt sie Wärme auf. Die Wärmemenge kommt dabei auf die Verwirbelung der Luft an, die Endtemperatur auf den Durchsatz. Pustet man nur wenig Luft durch den Radiator (niedrige Drehzahl), nimmt diese mehr Wärme pro Volumen auf und ist deswegen beim Austritt viel wärmer als beim Eintritt. Bei viel Durchsatz (hohe Drehzahl) hat man entsprechend weniger Wärme pro Volumen, sodass die austretende Luft nur wenig wärmer als die eintretende Luft ist. Das ist übrigens auch ein Grund, warum man mit mehr Drehzahl bessere Temperaturen erhält. Sieht man in die Mitte des Radiators, hat man bei höherem Durchsatz dort eine niedrigere Temperatur der Luft, einfach weil die Wärme auf mehr Volumen verteil ist. Außerdem wird der Wärmeübergang durch die stärkere Turbulenz erleichtert, was die gleiche übertragene Wärmemenge bei geringerer Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Luft ermöglicht.


    Um jetzt zum Aufbau im Gehäuse zurückzukommen: Als Beispiel ein Gehäuse mit einen dünnen 360er in der Front und einem dünnen 360er im Deckel, dazu ein ausblasender Lüfter hinten.

    Bei niedriger Drehzahl ist die Luft nach dem ersten Radiator schon ziemlich warm (bei einem dickeren wäre das aufgrund des Luftdurchsatzes sogar noch schlimmer), saugt nun der obere diese an, wird er in seiner Wirkung erheblich eingeschränkt, weil die angesaugte Luft nahezu Wassertemperatur hat und durch die niedrige Differenz zwischen Wasser und Luft kaum Wärme übertragen wird. Bläst der obere Radiator nun auch ein, verwendet er kühle Luft und hat damit seinen vollen Wirkungsgrad. Natürlich schränkt das den Durchsatz ein, der eine Lüfter hinten schafft es nicht, die (wenn auch durch den Widerstand der Radiatoren gehemmten) Luftstrom von 6 anderen Lüftern auszugleichen. Somit wird ein minimaler !!! Überdruck im Gehäuse erzeugt. Man würde jetzt sagen, das kann doch nicht viel sein, und das stimmt auch. Das gleicht sich durch den ausblasenden Lüfter und durch Schlitze und Roitzen gut aus, aber einen geringfügigen Überdruck hat man. Sieht man sich dann mal den Druck von Lüftern an, der bestenfalls bei niedrigen einstelligen mm Wassersäule liegt, weiß man, dass Lüfter gar nicht so viel Druck aufbauen. Weil man sich somit auf der Kennlinie weiter verschiebt, verliert man Durchsatz. Das wird allerdings dadurch mehr als ausgeglichen, dass beide Radiatoren mit Frischluft versorgt werden.

    Hat man nun eine hohe Drehzahl auf allen Lüftern, sieht die Sache anders aus. Die Luft nach einem Radiator ist wesentlich kühler. Bei komplett einblasenden Radiatoren und einem Austritt nur durch den hinteren Lüfter sowie Schlitze und Ritzen im Gehäuse wird der Luftstrom erheblich gehemmt, durch die geringe Austrittstemperatur gleicht das auch die kühlere Ansaugluft nicht aus. Da ist die Konfiguration einer rein, der andere raus besser. Die Luft ist nach dem ersten Radiator nur geringfügig erwärmt, sodass der zweite Radiator trotz Sandwich noch gut kühlt. Der deutlich bessere Durchsatz gleicht da die schlechtere Ansaugtemperatur des einen Radiators aus.

    Wo sich dieses Verhalten ändert, kommt zum großen Teil auf das Gehäuse, die verwendeten Lüfter und Radiatoren an. Da ist jedes System verschieden, da die Kombinationsmöglichkeiten enorm sind. Bezieht man nun noch das Lautstärkeempfinden und somit die gewünschten Drehzahlen mit ein, ist das Chaos perfekt. Ideal ist natürlich, wenn man (so wie ich) ein Gehäuse hat, welches aufgrund des Aufbaues Plätze hat, die quasi als Abluft-Lüfterplätze prädestiniert sind und bei den Radiatorplätzen auf All-in gehen kann.

    Was man aber eindeutig sagen kann: Hat man nur die Cpu unter Wasser und die Grafikkarte unter Luft, ist man gut beraten, die Luft im Inneren des Gehäuses nicht zu warm werden zu lassen und Cputemperatur für die Grafikkarte zu "opfern". Schon geringfügig wärmere Luft führt bei einer luftgekühlten Grafikkarte zu einer aufgrund der Lüfterkurve und höheren Temperatur zu höherer Drehzahl und mehr Lautstärke. Keine Ahnung, wie andere Leute immer diese 2000 Umdrehungen ertragen können.


    Um jetzt zu Push-Pull zu kommen: Es ist nie sinnlos. Durch den Aufbau hat man theoretisch den doppelten Druck bei gleichem Durchsatz, sodass man sich auf der neuen Kennlinie zu mehr Durchsatz verschiebt und somit bessere Wärmeabfuhr über den Radiator. Das resultiert immer in ~30% besseren Temperaturen (Differenz Wasser-Luft wohlgemerkt), wenn man nur den Radiator betrachtet oder aber auch ~30% niedrigeren Lüfterdrehzahlen bei gleicher Temperatur. Was man also sonst mit 900 Umdrehungen erreicht, erreicht man unter Push-Pull schon mit 600 Umdrehungen. Die 600 sind zwar geringfügig lauter als 600 mit einseitiger Bestückung (also vielleicht wie sonst 640 wären, geratene Zahlen), aber immer noch viel leiser als 900.


    Na toll, wieder fast ne Stunde geschrieben.:sleeping:

  • Also dann, meine Aufgabe, das Kritisieren und Ergänzen:

    Sehe da keine Kritik in deinem Beitrag, denn eine Kritik wäre wenn du Inhalte widersprechen würdest und ich falsche Aussagen machen würde. Dein Beitrag ist aber eine sehr gute Ergänzung zu meinem Beitrag. Dieses Thema wurde auch genau aus diesem Grund mit erstellt damit jeder noch das ganze weiter Ergänzen und beschreiben kann. Da wir alle unterschiedliche Kenntnisse und auch Erfahrungen haben wird in so einem Thema jeder willkommen sein der hierzu auch was mit dazu beitagen kann. :)

  • Toller Beitrag Sinusspass. Vielen Dank. Ich bin der Meinung, dass es extremst von den verwendeten Lüfter abhängig ist. Heutzutage werden Lüfter mit geringem Durchsatz benutzt und die Leute wundern sich wieso die Temps so schlecht sind

  • Mit Radiatoren ist es auch wichtig ein guten Druck aufbauen zu können, den ein Radiator erzeugt ein gewissen Widerstand und so muss ein Druck zwischen Lüfter und Radiator erzeugt werden. Mit schlechten Lüfter strömt der Druck aber an den Seiten oder durch die Lüfterblätter weg.

  • Mit Radiatoren ist es auch wichtig ein guten Druck aufbauen zu können, den ein Radiator erzeugt ein gewissen Widerstand und so muss ein Druck zwischen Lüfter und Radiator erzeugt werden. Mit schlechten Lüfter strömt der Druck aber an den Seiten oder durch die Lüfterblätter weg.

    Ja, jetzt brauche ich wohl doch neue Lüfter ;-). Habe ja nur 8 SW im Rechner.

  • Das wird schon gehen, denn es wird ja nicht alles entweichen.


    Du kannst ja mal die Lüfter die auf dem Radiator bereits montiert sind testen in dem du neben den Lüfter und auch vor dem Lüfter die Hand davor hälst und spürst was da an Luft bei dir ankommt und was am ende noch hinten durch kommt.


    Meine Aussage bezog sich auf ein optimale Ausgangslage, also was optimal wäre.

    Wenn aber Lüfter bereits vorhanden ist macht es wegen einer etwas besseren Optimierung kein Sinn nochmals Geld auszugeben, denn die Wasserkühlung wird damit trotzdem noch funktionieren. Es kann halt damit sein das du ggf. eine höhere Drehzahl anliegen hast, was du so auch nicht feststellen wirst wenn du keine anderen Lüfter als Vergleich montiert hattest. Denn das was ggf. entweicht wirst du mit einer höheren Drehzahl wieder etwas ausgleichen.


    EDIT

    Das ganze musst dir wie mit einer Heizung und einer schlechten Isolierung des Hauses vorstellen. Mit schlechter Isolierung muss die Heizung mehr Leisten um eine gewisse Temperatur im Raum halten zu können.

  • Ich überlege jetzt, für mein neues Gehäuse (Klick)


    Unten (280 Radi - wenn möglich Push/Pull): Einblasend

    Oben (280 Radi - Push) : Ausblasend

    Hinten: rein oder raus?

    Neben dem Mainboard (360 Radi - Push / Pull) rein oder doch lieber raus?


    Was meint Ihr?

  • Also bei 30mm dicken Radiatoren brauchst du kein Push/Pull, das wird nur unnötig Lärm verursachen und nur geringfügig ein Vorteil verschaffen. Hinten sollltest du abführen, damit die warme Luft raus kann. Wenn die Grafikkarte auch mit Wasser gekühlt wird sollten Radiatoren die Luft aus dem Raum bekommen. Denn die Wassertemperatur ist am ende dann ausschlaggebend wie warm die einzelnen Komponente werden. Daher würde ich wenn die Grafikkarte mit Wasser mit gekühlt wird alle Radiatoren so bestücken das die Luft aus dem Raum bezogen wird und durch die Radiatoren ins Gehäuse geblasen wird.


    Die Luft wird dann über dem hinteren Lüfter und raus strömen können. Zusätzlich erzeugst du ein Überdruck so das auch warme Luft durch die ganzen Luftlöcher des Gehäuse hinten ausströmen kann. Die Luft im Gehäuse wird nicht sonderlich ansteigen, weil du keine Grafikkarte mehr hast die Hitze ins Gehäuse bläst und alle Komponente wie Chipsatz, Spannungswandler und Laufwerke können gut mit einer Temperatur bis zu 100°C um gehen. Bei mir habe ich solch eine Methode verbaut und ich komme auf etwa 35°C im Gehäuse. Bei meinem Sohn erzeugt die Grafikkarte noch Hitze, da seine Grafikkarte nicht mit Wasser gekühlt wird und obwohl er hinten und oben ausbläst erreicht er eine Temperatur im Gehäuse zwischen 45-55°C. Dadurch werden seine anderen Bauteile heißer als bei mir obwohl bei mir alle Lüfter rein fördern.


    In seinem Fall mussten wir den vorderen Radiator reinfördern verbauen und oben und hinten raus fördernd, denn bei ihm alles reinfördernd zu verbauen hätte zwar die Wassertemperatur des Prozessors verbessert, aber es hätte sich noch mehr Wärme im Gehäuse angestaut. Denn seine AIO ist mit einem 360er Radiator in der Fron erweitert worden. Die AIO selbst beinhalten oben ein 240er Radiator.


    Zugleich erreichst du wenn du mehr rein förderst noch ein Effekt, denn dadurch das eher Luft raus will saugst du keine Luft ungefiltert durch alle Ritzen ein und so verstaubt der Rechner viel weniger als wenn du ein Unterdruck erzeugst. Bei mir muss ich das ganze Jahr fast kein Staub wischen und mein Rechner sieht immer sehr sauber aus. Nur wenn ich Bilder mache kann ich vereinzelt ein wenig Staub erkennen. Aber ich kenne Systeme wo sich Staub in der selben Zeit Zentimeter dick sich angesetzt hatte.


    Im übrigen dachten wir bei meinem Sohn da er oben den Radiator raus fördernd verbaut hat von oben noch zwei 140er Lüfter drauf zu packen, da wir davon ausgingen das die zwei 120er Lüfter dadurch unterstützt werden würden. Wir haben aber dann später festgestellt das es keine gute Idee war und die Temperatur im Gehäuse herunter ging sobald wir die 140er Lüfter abgeschaltet haben. Wie es aussieht war dadurch das die Lüfter nicht identisch mit den 120er Lüfter in Größe und Drehzahl waren sogar als Push/Pull verbaut schlechter und haben sogar den Luftstrom der 120er Lüfter damit sogar noch gestört.


    EDIT

    Das ganze bezieht sich jetzt auf die Funktionelle Eigenschaft, wenn aber Lüfter anders verbaut optisch besser aussehen, kannst du sie auch andersherum verbauen, da es am ende ob du oben rein oder rausförderst bei einem System wo die Grafikkarte mit Wasser mit gekühlt wird nicht so ein großen Unterschied macht, so dass dann die Optik mit in Bezug genommen werden kann.

  • Um jetzt zu Push-Pull zu kommen: Es ist nie sinnlos. Durch den Aufbau hat man theoretisch den doppelten Druck bei gleichem Durchsatz, sodass man sich auf der neuen Kennlinie zu mehr Durchsatz verschiebt und somit bessere Wärmeabfuhr über den Radiator. Das resultiert immer in ~30% besseren Temperaturen (Differenz Wasser-Luft wohlgemerkt), wenn man nur den Radiator betrachtet oder aber auch ~30% niedrigeren Lüfterdrehzahlen bei gleicher Temperatur.

    Glaube ich nicht, das wird nie 30% ausmachen.


    Natürlich wird es was ausmachen, aber im Grunde wird nur Luftstrom besser abgeführt. Zumindest bei 30 mm dicke Radiatoren, bei dickere Radiatoren wird es mehr ausmachen aber selbst hier kommt es auf den den Durchlass des Radiators an, denn als Beispiel muss ein Mora auch kein Push/Pulll verbaut haben.

  • Push/Pull und unterschiedlichen Lüfter könnte den Luftstrom sogar verschlechtern.

    Zunächst mal kurz was zum System:



    Nachdem wir vorne einen 360er Radiator mit 3x 120mm Lüfter rein fördert und oben ein 240er Radiator mit 2x 120mm Lüfter raus fördert verbaut hatten dachte ich mir, wir haben noch ein paar 140mm Lüfter mit max. 900 RPM als 140mm Lüfter im Schrank liegen. Von oben können diese Lüfter über dem Rahmen des Gehäuses gut provisorisch drauf geklebt oder gelegt werden.


    Solch eine Konstellation hatte mal der Alpenföhn K2 auch verbaut, also vorne ein 120er Lüfter mit etwa 1500 RPM und dazuwischen ein 140mm Lüfter mit max. 900 RPM.



    Es handelt sich um dieses System.



    Die 120mm Lüfter können aber bis 2200 U/min laufen und in diesem System laufen sie auch mit Last bis auf etwa 1400 U/min. Könnten natürlich auch noch langsamer laufen, aber da die Grafikkarte einiges an Wärme erzeugt muss die warme Luft aus dem Gehäuse. Daher bin ich davon ausgegangen das auch hier die 140mm die 120mm Lüfter mit unterstützen würden und da sie etwas breiter als der Radiator sind auch etwas aus dem Gehäuse mit raus fördern. Denn das Gehäuse hat als Zwischenrahmen ein Lochblech wo von unten her der Radiator mit den Lüfter verbaut ist und über dem Lochblech einfach die 140mm Lüfter mit drauf gesetzt wurden.


    Es kam auch einiges an warme Luft unter Last raus und so dachten wir wäre alles perfekt. Ein paar Tage später viel uns aber auf das die Temperatur im Gehäuse auch schon etwas hoch war, obwohl wir ja oben und auch hinten raus fördern. Aus diesem Grund haben wir einfach zum Test die 140mm Lüfter aus gemacht. Klar jetzt sitzen sie immer noch drauf aber zwischen den Lüfterblätter kann dennoch warme Luft hindurch kommen.


    Wir sahen dann wie die Temperatur im Gehäuse langsam runter ging und hatten sogar einen Temperaturunterschied von bis zu 10°C. Aus diesem Grund sind die Lüfter oben als Push/Pull nicht mehr im Einsatz. Um Push/Pull betreiben zu wollen müssten wir uns nochmals zwei gleiche 120er Lüfter kaufen.


    Im übrigem habe wir es nur deshalb feststellen können weil wir ein Temperatursensor mit ins Gehäuse verbaut haben, sonst hätten wir dies niemals feststellen können. Es ist daher bei solchen Test immer ein Vergleichstest gut und hierzu kann auch ein Kühlschrank Thermometer verwendet werden der einfach nur ins Gehäuse gestellt wird. Im übrigem auch mit solch einem Thermometer interessant wie warm es so in einem Gehäuse werden kann und so auch den Unterschied zwischen Temperatur aus dem Gehäuse und der Raumtemperatur zu ersehen. Mit einem System wo die Grafikkarte weiterhin mit Luft gekühlt wird kann da schon einiges zusammen kommen.


    Hier mal ein Unterschied mit meinem Rechner im Spiel und dem Rechner meines Sohnes.



    Unterschied zwischen beide Systeme ist das meine Grafikkarte auch Wasser gekühlt ist und bei mir alle Lüfter der Radiatoren intern rein fördern und nur der hintere Gehäuselüfter raus fördert. Es ist gut zu sehen das mit meinem System selbst nach 1 Stunde im Spiel die Temperatur im Gehäuse nicht über 32°C ansteigt. Natürlich liegt meine Wassertemperatur durch den Mora auch nur bei 30°C. Ohne dem Mora würde ich etwa mit Drehzahlen der Lüfter um die 800-900 U/min auf etwa 38°C kommen (wurde bereits getestet!). Natürlich fördern dann die interen Radiatoren mehr Abwärme was auch zur folge hätte das meine Temperatur im Gehäuse noch weiter ansteigen würde. Im System meines Sohnes kommt dieses durch den 360er Radiator in der Front auch noch mit dazu.

  • Ich kann da auch nur von PCGH abschreiben. die in diesem Artikel (hinter der Paywall; 69ct) genau das getestet haben.

    Bei der Lautstärke hat sich kaum was getan, bei den Temperaturen schon, gerade wenn man auf den relevanten Bereich mit 500 Umdrehungen schaut.

    Kleiner Auszug von den HwLabs Nemesis GTS mit NF A14 FLX bei 500 Umdrehungen: Push 12,7K; Pull 11,9K; Push-Pull 9,4K. Zugegeben, das sind nur 26% weniger als bei Push, aber es ist doch deutlich weniger. Wegen dem Test favorisiere ich auch die HwLabs GTS.:*


    Wie sich das dann in individuellen System verhält weiß ich nicht, gerade bei gemischten Lüftern kann es gut sein, dass durch langsam drehende Lüfter auf der anderen Seite der Luftstrom gestört wird, bei einer sauberen Push-Pull Konfiguration mit bau- und drehzahlgleichen Lüftern auf beiden Seiten des Radiators ergibt sich schon ein deutlicher Vorteil.8)

  • gerade bei gemischten Lüftern kann es gut sein, dass durch langsam drehende Lüfter auf der anderen Seite der Luftstrom gestört wird,

    Das war bei uns zumindest der Fall, womit ich im Grunde selbst nicht gerechnet hätte. Aber wie sagt man so schön... Testen geht über studieren. :)

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!