Dick, Klein, Groß - Was für ein Radiator soll verbaut Werden?!

Manche Neulinge möchten viele Komponente einbauen und gehen dann von der Annahme da z.B. ein 360 Radiator für alles ausreichen würde und mancher hat sich solch ein Radiator bereits verbaut und wundert sich wieso er nicht besser als mit Luftkühlung kommt. Am ist derjenige etwas eintäuscht soviel Geld ausgegeben zu haben und nicht viel besser abschneiden zu können. Dabei hat er wie oft so besagt auf cutom Wakü gesetzt und dieses soll ja das Non plus Utra sein und immer besser als eine AIO Wakü kühlen.


Zunächst musst man ein Custom Loop mit einer AIO mit gleicher Fläche des Radiators unterscheiden und das Grundprinzip ist absolut gleich! Wasser wird durch den Kühler erwärmt und kühlt sich dann im Radiator ab. Es ist das exakt gleiche System vorhanden, nur mit dem Unterschied das eine AIO bereits fertig zusammengebaut geliefert wird und kein Ausgleichsbehälter mit verbaut ist.


Aber auf AIOs möchte ich nicht näher eingehen, denn hierzu bis ich in diesen Artikel bereits näher eingegangen:

Mit einer Wasserkühlung ist die Fläche entscheidend, denn diese ist entscheidend welche Temperaturen am ende anliegen werden und wie leise das ganze wird.

Hierbei unterscheiden wir unter...

  1. Mindest Fläche was vorhanden sein muss.
  2. Overkill

Zu 1, Zur mindest Fläche sagt man im Kreise der Wakü'ler ein 240er Radiator pro CPU und GPU zu verwenden.

Aber hier sind wir bei der Fläche um ein Rechner Funktionell zu betreiben. Bedeutet... Prozessor kann gut bis 95°C ansteigen bis es anfangen wird sich herunter zu takten und die meisten Grafikkarten können bis zu 85°C erreichen. Das bedeutet also, wir sind in einem Bereich was nicht kühl und leise wird, weil die Lüfter hierzu schon bestimmte hohe Drehzahlen erreichen müssen.


Zu 2, Overkill: Zu Overkill kann eine Wasserkühlung nicht ausfallen, denn wird das Wasser best möglich herunter gekühlt dann werden die Temperaturen der CPU und auch der GPU niedriger ausfallen, da die Wassertemperatur immer ausschlaggebend ist. Das Wasser alleine reicht aber nicht um ein kühles System zu erhalten, denn Wasser nimmt zwar Wärme gut auf, wird sich aber ständig weiter erwärmen und muss schließlich von einem Radiator herunter gekühlt werden.


Hierbei ist die dicke des Radiators noch nicht mal so ausschlaggebend, denn die Fläche mach hier viel mehr aus. In meinem Fall als Beispiel habe ich intern nur zwei 30mm dicke Radiatoren verbaut und extern ein Mo-Ra. Dadurch erreiche ich selbst unter Last nur eine Wassertemperatur von etwas 30°C und damit laufen meine Lüfter max, nur mit 500 U/min und mein System ist so selbst unter Last komplett lautlos! Es kommt noch dazu das mit Schlauch Weichmacher mit höheren Temperaturen stärker ausgewaschen wird was sich auch überall absetzen wird. Meine Wasserkühlung habe ich 3 Jahre mit Schlauch betrieben und bei 30°C Wassertemperatur habe ich nirgendwo Ablagerungen von Weichmachern gehabt.


Mit dicke Radiatoren kann man zwar schon noch was raus holen, aber die Fläche macht hier viel mehr aus. Zudem müssen mit dickeren Radiatoren meist Lüfter schneller drehen oder gar Push/Pull verbaut werden, da die Dichte der Lamellen dichter wird und der Widerstand was solch ein Luftstrom überwinden muss höher ausfällt.


Weitere gute Tipps sind in diesem Video zu finden.


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